Season II
Szenario 2: Monument to War (100 pts.)
Hintergrund: Die Invasoren haben die Stadtmauer durchbrochen und sind in die Stadt eingedrungen. Die Verteidiger sammeln sich um das Monument eines Helden, in einem verzweifelten Versuch, ausreichend lange durchzuhalten, bis Verstärkungen eintreffen.
In dieser Mission muss der Verteidiger ein Monument und vier kleinere Statuen gegen die Invasoren verteidigen, während der Angreifer versucht, die Statuen umzuwerfen und das Monument zu erobern, um es zu verunstalten und somit die Verteidiger zu demoralisieren. Der Angreifer gewinnt, wenn er zwei der vier Statuen mit Cohortmodellen umwirft und das Monument halten kann, während der Verteidiger Punkte sammelt, indem er die Statuen hält.
Darüber hinaus ist Monument to War der erste Key Battle in Season II, sodass beide Spieler Rheinholdt auf eine Sondermission schicken können, um zusätzliche Warchest Points zu sammeln. Für mich als Verteidiger galt es deshalb, Reinholdt zum Stibitzen wichtiger Kriegspläne in 2" zu einem gegnerischen Solo zu bekommen, während die Invasoren Reinholdt das Monument hätten verunstalten lassen können.
Als Casterin entschied ich mich für Athena di Baro, die den General, einen Stryker mit Hellebarde und Schild und einen Courser mit Arc Node, Schwert und Light Mag-Bolter im Schlepptau hatte. Einen weiteren Stryker mit Stromblazer Cannon und Javelin führte Sara Brisbane ins Feld. Hinzu kamen zwei Einheiten Stromblades, je eine Einheit Stormguard, Tempest Assailers und Mechaniker und die Black 13. Zum Abrunden gab es noch zwei Officers und Reinholdt für den Spezialauftrag.
Auf der gegenüberliegenden Seite erwartete mich Lars, der erstmals Old Umbrey auspackte. Angeführt wurde seine Truppe von Yana Kovoskiy. An Beasts gab es zwei Ferals (1x Hirsch-, 1x Schweinekopf) und einen Primeval mit Schwert und Schild. Außerdem liefen zwei Ursan Champions, der Lord of the Hunt, Vorony und ein Witch Totem mit, dazu zwei Einheiten Liegeman Wardens, eine Einheit Hunters und die Chosen. Bei den Shapeshiftern gab es die volle Auswahl: je ein Apex und je ein Shifted.
Lars hatte in diesem Szenario als Angreifer automatisch den ersten Zug und musste entsprechend auch als erster aufstellen. Seine Casterin, Beasts und die Chosen standen zentral, links und rechts davon jeweils die Ursan Champions und daneben wiederum die Liegeman Wardens. Links wartete zudem der Lord of the Hund auf Beute und ganz rechts außen kamen die Hunters ins Advanced Deployment, weil sie durch die Szenariosonderregeln kein Ambush nutzen durften.
Bei mir waren es von links nach rechts: Sara Brisbane mit ihrem Stryker, davor die B13, der General, eine Einheit Stormblades, di Baro, die zweiten Stormblades, der Nahkampf-Stryker, Assailer, Courser und rechts außen die Stormguard.
Runde 1:
Wie das immer so ist: Es läuft erstmal alles nach vorn. In Lars' Fall die Wardens auf seiner linken Flanke mit Desperate Pace hinter das Haus vor dem Monument, um dort möglichst vor meinem Beschuss sicher zu sein und die beiden Einheiten Liegemen auf der anderen Flanke nutzten ebenfalls den Schutz der dortigen Häuser zum Vorrücken. Im Zentrum bewegte sich Yana in die mittig liegende Wolke, zauberte Wind Wall und holte dann die Chosen und ihre Beasts dazu. Mein Vorstoß erfolgte ungleich vorsichtiger, um mich aus Lars' Threatranges herauszuhalten. Im Gegensatz zur B13 auf der anderen Flanke konnte der Courser immerhin noch einen Warden an der Hausecke erschießen. Das brachte zwar einen Ursine Shifted hervor, hinderte die Einheit aber daran, mich in der nächsten Runde chargen zu können.

Runde 2:
In seinem zweiten Zug schickte Lars die Infanterie auf seiner rechten Flanke weiter vor: Während sich die Hunters hinter dem Backsteinhaus in Position brachten, um in der nächsten Runde Sara Brisbane und meinen Support bedrohen zu können, griffen die Wardens meine Black 13 an und schafften es, Glover auszuschalten. Auf der positiven Seite wurde dadurch di Baros Avenging Force getriggert. Auf der anderen Seite umrundete die zweite Einheit Wardens das Fachwerkhaus mit Hilfe von Desperate Pace und griff meine Stormblades an, von denen zwei gehen mussten. Der Rest von Lars Armee brachte sich im Zentrum und hinter dem Fachwerkhaus weiter in Position.
In meinem Zug gab es nun allerhand zu tun, da Lars Liegemen weite Teile meiner Armee verwickelten und einiges an Platz verstopften. Definitiv Zeit, mein Feat zu zünden, um meine Trefferchancen zu erhöhen. Da ich allerdings auch die vorderen Modelle von Lars Truppe mit ins Feat bekommen wollte, um deren Threatranges zu reduzieren, musste di Baro zunächst noch ein Stück nach vorn. Zu allererst durfte aber der Courser vorrücken, um seine ArcNode in Position zu bringen. Außerdem hatte der Courser einen guten Tag mit seinem Light Mag-Bolter und schaffte es, einen Ursan Champion rauszunehmen und den Lord of the Hunt anzukratzen. Good boy! Dank Precision Strike vom Legionnaire Officer konnte di Baro anschließend neben dem Monument in Stellung gehen und ihr Feat anwerfen. Um dem Lord of the Hunt ein wenig den Wind aus den Segeln zu nehmen, zauberte die Baro zudem noch ein Blinding Light. Mit -2 DEF auf den umstehenden Gegnern schafften es meine Stormblades im Anschluss, die Liegemen Wardens auszuschalten, wobei Lars neben dem Monument noch einen Lupine Apex und einen Lupine Shifted und am Backsteinhaus einen Ursine Apex aufploppen ließ, die mir noch etwas mehr Arbeit bescherten. Der Lupine Apex wurde dank Smite formschön von meinen Assailers in das Monument eingearbeitet. Der Ursine Apex wollte dagegen nicht so einfach aufgeben und überstand allem, was ich ihm so entgegen warf. - Dafür war er aber auch ein wunderbares Ziel für die Stormblazer Cannon meines Strykers, der glücklicherweise 3 Blitze generierte und damit ebenso viele Liegemen Hunters hinter der Hausecke ausschalten konnte. Brisbane lugte derweil auf der anderen Hausecke hervor und konnte mit ihrem Electro-Leap-Schuss die übrigen beiden Hunters erlegen.
Die beiden vorderen Statuen waren noch zu bedroht, aber an den hinteren beiden Statuen konnte ich ungefährdet punkten und dadurch 2:0 in Führung gehen.

Runde 3:
Der Ursine Apex und der Feral mit dem Schweinekopf wüteten durch die Stormblades auf meiner linken Flanke, während der Lord of the Hunt vollgepumpt in meinem Courser und der Stormguard einschlug. Allerdings hatte der Lord of the Hunt einen sehr schlechten Tag erwischt und konnte nur einen Stormguard ausschalten. Der Rest von Lars Armee war entweder zu weit weg oder durch Gelände oder mein Feat zu sehr eingeschränkt, um mir in dieser Runde gefährlich zu werden.
In meinem Zug entledigte ich mich des Ursine Apex und des Ferals auf der linken Seite, was es der B13 ermöglichte, an die vordere linke Statue heranzurücken. Auf der rechten Flanke gelang es dagegen der Stormguard den Lord of the Hunt auszuschalten und dank Grievous Wounds vom Officer auch vom Hochheilen abzuhalten. Mein Courser begeisterte einmal mehr, indem er den zweiten Ursan Champion erschoss. Zusammen mit den Tempest Assailers konnte er dann auch die vierte Statue halten, sodass ich letztlich mit 6:0 das Spiel für mich entscheiden konnte.

Fazit:
Ich habe in diesem Spiel sehr davon profitiert, dass ich aufgrund der in meine Richtung verschobenen Statuen und des Monuments punkten konnte, ohne weit auf Lars' Armee zulaufen zu müssen. Im Gegenzug konnte Lars seine Beasts nicht aggressiv einsetzen, weil er diese letztlich zum Umwerfen der Statuen benötigte. Außerdem hatte ich großes Glück mit meinen Electro Leaps auf der linken Flanke, die die gesamte Einheit Liegemen Hunters ausschalteten.